Autor Thema: Prius wieder im Standard  (Gelesen 2090 mal)

Offline YxTerWd

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #15 am: Januar 14, 2010, 16:10:42 »
Ich glaube das jeder einfach auch "Freude am Fahren" anders definert. Der eine will mit einem Q7 über die Autobahn cruisen der andere mit einem EVO 9 (oder gleich besser mit Caterham CSR260 Superlight, ja da wäre was ;D) eine Bergstraße bezwingen und wieder ein anderer mit Puls and Glide neue Verbrauchsrekorde aufstellen. Jedem das seine und mir das meine ;)

Offline Walter

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #16 am: Januar 14, 2010, 16:54:58 »
Nachdem das, was ich da scheinbar losgetreten habe, irgendwie eine Eigendynamik samt eines gewissen Drifts weg von der eigentlichen Aussage genommen hat, darf ich mich mal kurz selbst zitieren:

in eine Zeit, in der wir die Gefahren der CO2 - Belastung für das Klima und damit für uns (hoffentlich endlich) erkannt haben passt so eine Schüssel einfach nicht rein  >:( >:(.

Gemeint war der X6 und die mMn falsche RICHTUNG in die solche Autos die Automobilentwicklung (den "Fortschritt", der mir so nebulös erscheint - s.u.) treiben. Keine Rede von wer was als Freude am Fahren empfindet - da gibt´s natürlich verschiedene Ansätze. Ich find halt den intelligenten Ansatz vom Prius supergenial. Ich find aber auch eine Runde Nordschleife im GT3 super. Dass man aber solche Autos baut und einen Markt dafür schafft find ich halt ordentlich rückschrittlich. Da braucht sich dann kein Europa-Bürger über amis mit 3,5 Tonnen Pick Ups aufregen, die dort von diversen Desperate Housewifes zum Einkaufen fahren verwendet werden.  :o

Aber klar, warum X6 und Q7 usw existieren ist natürlich ein Henne - Ei-Problem. War zuerst der klar definierte Wunsch des (anonymen) Kunden da, der sich ein solches Ding erdacht hat oder wurde doch eher zuerst ein Produkt erschaffen und schmackhaft gemacht? -- Frage ist suggestiv gestellt, zugegeben, natürlich ist der zweite Weg der übliche. Einen Prius hat sich ja auch kein anonymer Kunde ausgedacht ...
Aber:
am Beispiel Prius ist ein richtiger, nachhaltiger und, wenn ich so eure Fahrerlebnisse lese, auch keineswegs spassbefreiter Weg zu erkennen.
Am Beispiel superstarke, superschwere, supergroße SUV´s definitiv NICHT !!

Das ist die Aussage, auf die es mir ankommt.  ;D

Und meine Schlussfogerung: ich will Prius fahren, und ab HEUTE, 10:30 ist das für mich auch REALITÄT geworeden. Jawoll, ich habe heute meinen P3 vom Händler abgeholt !!!!  8) 8) 8)  ;D ;D ;D

Offline GSS

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #17 am: Januar 14, 2010, 17:01:37 »
Gratuliere Walter ! ;)
Gute Fahrt und immer genügend Luft ums Auto! ;)
Siehst du, wie schnell die Zeit vergangen ist!
 ;) :D ;D
LG, Karl
Comfort/Navi/IPA/SG 3.17
Einen Prius "auszureizen" bedeutet ständig die Vernunft sicher im Griff zu haben.

          Golf Cabrio 1,2 TSI BMT

Offline hundatwassa

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #18 am: Januar 14, 2010, 17:04:57 »
super!!!

viel spaß beim fahren!!!!   :D  :D  :D

ico

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #19 am: Januar 14, 2010, 18:04:58 »
Liebe Priuskollegen,

ich bitte Eingangs gleich mal um Verzeihung, im Bewusstsein, dass mein Beitrag eigentlich nichts mit dem Thema des Threads zu tun hat. Nachdem aber der Begriff CO2 sehr häufig vorkommt, erlaube ich mir, auch mal auf alternative Informationen betreffend CO2 hinzuweisen.

Wichtig: Ich werte nicht, ich finde nur mal eine andere Sicht auf das Thema CO2 interessant. Insbesondere, da man ja von diversen Katastrophenmeldungen richtiggehend erschlagen wird.

Siehe also (z.B.) http://www.biokurs.de/treibhaus/

Der kritische Geist möge sich eine eigene Meinung bilden ...

lg ICO

P.S.: @admin: Können bei Interesse auch einen neuen Thread machen (oder wir schmeissen den Beitrag bei Desinteresse weg, hab kein Problem damit)  ;)

P.P.S.: Würde mich aber auch über eine kritische und vorurteilslose Diskussion freuen.



« Letzte Änderung: Januar 14, 2010, 18:52:11 von ico »

Offline Walter

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #20 am: Januar 14, 2010, 19:00:52 »
Hallo ico,

interessante Seite, aber, sorry, von diversen Verschwörungstheorien diverser Hobby-Gelehrter halte ich gar nichts (außer, dass es ganz interessant ist, sich mal ein paar "Fakten" populärwissenschaftlich aufbereitet anzuschauen).

Das Thema Meteorologie (daum geht´s wohl) ist so komplex, dass es dazu nicht umsonst Studienrichtungen gibt, die absolviert werden müssen, um es in seiner Gesamtheit begreifen zu können. Außerdem werden für simple Wettervorhersagen die größten und schnellsten Computer verwendet. Und wie gut die (Vorhersagen) stimmen, das wissen wir ja. Warum sollte also eine Klimaentwicklung, deren Ergebnis keiner von uns erleben wird, vollkommen klar und ohne Zweifel darstellbar sein? Und es ist, wissenschaftlich gesehen, legitim, nein, notwendig, Theorien immer wieder in Frage zu stellen. Blöd ist nur, dass, wenn der Beweis dann vorliegt, dass die eine oder andere Theorie endgültig richtig (oder falsch) war, es im Falle des Weltklimas, unwiederbringlich zu spät ist.

Über selbiges könnte man sicherlich ergiebig diskutieren, es wird keine einheitliche Meinung geben. Ich bin auch sicher, das das an den verschiedensten Stellen auch permanent gemacht wird. Nur frage ich mich, wer hier dazu die Kompetenz besitzt (will keinem zu nahe treten, bitte bitte nicht falsch verstehen  :-[). Ich besitze sie nicht (auch nicht nach Lektüre der Homepage oder diverser Zeitungsartikel).

Übrigens kann ich mich erinnern, zum Thema Teibhauseffekt schon vor fast 20 Jahren Beiträge im ORF (Wissen aktuell hieß das damals) gesehen zu haben. Das weiß ich aber nur, weil ich damals ein Buch zur Sendung hatte, das mir gerade wieder einmal in die Hände gefallen ist.  ;) Den Artikel könnte man heute unverändert nachdrucken, würde keinem auffallen.

Was ich in meinen Beiträgen meine: wann begreift die Autoindustrie, dass es sinnvoll ist, die vorhandenen Kompetenzen in die Entwicklung von ökologisch weniger belastenden Produkten zu investieren? CO2 ist da ein Aufhänger, der gerade aktuell ist, man könnte auch z.b. Feinstaub nehmen, das wird einige von uns noch zu Lebzeiten treffen, fürchte ich. Da ist die Diesel-über-alles Strategie ja auch nicht gerade ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Na ja, ich fürchte, die Antwort zu kennen.

ico

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #21 am: Januar 14, 2010, 19:18:47 »
Hallo Walter,

mir geht's grundsätzlich um eine unvoreingenommene Betrachtungsweise, eben ohne dogmatisch einer Richtung anzuhängen. Es ist ja noch gar nicht so lange her, da behauptete die etablierte Wissenschaft (in den 60ern,70ern, kann man alles nachlesen), dass eine neue Eiszeit ins Haus steht.

Die haben sich (zumindest kurzfristig) getäuscht wie's ausschaut, was, wenn sich die heutigen Prognostiker (eventuell langfristig) auch täuschen?

lg Ico

P.S.: Hab' zwar vorher behauptet, dass mich eine Diskussion freuen würde, nach kurzer Überlegung habe ich mich jedoch entschlossen nicht mehr zu diesem Thema zu posten, da dieses Forum dafür wahrscheinlich doch nicht der richtige Platz ist. Verspürte vorher so einen Reiz, mal einen gedanklichen Kontrapunkt zur gängigen Meinung zu setzen ...
« Letzte Änderung: Januar 14, 2010, 21:10:04 von ico »

Offline Walter

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #22 am: Januar 14, 2010, 22:20:17 »
Hallo ico,
also ich will wirklich kein Diskussion abwürgen, das war sicher nicht mein Absicht. Der Gedanke, einer vorherrschenden (und ja, oft genug tatsächlich nachgeplapperten) Meinung zunächst einmal zu widersprechen, um sich den Meinungshorizont zu erweiter ist mir ja auch nicht fremd  ;D

Offline WolfgangB

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Re:Prius wieder im Standard
« Antwort #23 am: Januar 15, 2010, 10:31:01 »
Hallo,

zuerst einmal:
HAPPY NEW DRIVING, WALTER!

Und dann zu den "Nebenthemen" dieses Threads:
Ja, wir sind da auch in RIchtung Fahrspass etc. abgedriftet, aber im Grundsatz geht es mir wohl auch genau um das, was Walter nochmal so schön zusammengefasst hat:
Gemeint war der X6 und die mMn falsche RICHTUNG in die solche Autos die Automobilentwicklung (den "Fortschritt", der mir so nebulös erscheint - s.u.) treiben. Keine Rede von wer was als Freude am Fahren empfindet - da gibt´s natürlich verschiedene Ansätze. Ich find halt den intelligenten Ansatz vom Prius supergenial. Ich find aber auch eine Runde Nordschleife im GT3 super. Dass man aber solche Autos baut und einen Markt dafür schafft find ich halt ordentlich rückschrittlich. Da braucht sich dann kein Europa-Bürger über amis mit 3,5 Tonnen Pick Ups aufregen, die dort von diversen Desperate Housewifes zum Einkaufen fahren verwendet werden.  :o

Aber klar, warum X6 und Q7 usw existieren ist natürlich ein Henne - Ei-Problem. War zuerst der klar definierte Wunsch des (anonymen) Kunden da, der sich ein solches Ding erdacht hat oder wurde doch eher zuerst ein Produkt erschaffen und schmackhaft gemacht? -- Frage ist suggestiv gestellt, zugegeben, natürlich ist der zweite Weg der übliche. Einen Prius hat sich ja auch kein anonymer Kunde ausgedacht ...
Aber:
am Beispiel Prius ist ein richtiger, nachhaltiger und, wenn ich so eure Fahrerlebnisse lese, auch keineswegs spassbefreiter Weg zu erkennen.
Am Beispiel superstarke, superschwere, supergroße SUV´s definitiv NICHT !!

Das ist die Aussage, auf die es mir ankommt.  ;D
"I wholeheartedly agree", wie der Engländer so schön sagt  :)

Zum Thema Klima und CO2:
Natürlich soll man nicht ohne Nachdenken oder Vergleichen einfach irgendwelche Meinungen nachplappern. Und selbstverständlich sind wohl die allerwenigsten tatsächlich "Experten" auf dem Gebiet, so dass man eben aber umgekehrt auf Berichte, Expertenmeinungen usw. angewiesen ist, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
mir geht's grundsätzlich um eine unvoreingenommene Betrachtungsweise, eben ohne dogmatisch einer Richtung anzuhängen.
Unvoreingenommen sollte man vielleicht starten, wenn man beginnt, sich für ein Thema zu interessieren. Allerdings, wenn man dann gelesen, verglichen, nachgedacht hat und letztlich für sich selbst zu einem Schluss kommt, dann soll man auch dazu stehen und nicht wischi waschi und vielleicht und naja sich immer hin- und herbiegen je nach gerade vom Gegenüber vorgetragener Meinung.
Und so wie ich das sehe bzw. besser gesagt, wenn ich alle mir bekannten Quellen vergleiche und mir daraus eine eigene Meinung bilde, dann komme ich zu dem Schluss, dass wir hinsichtlich unseres Klimas bzw. der Erwärmung so schön langsam mal alle was tun sollten.
Weil in jedem Fall bin ich davon überzeugt, dass die übermässige Belastung unserer Atmosphäre mit CO2-Emissionen zu klimatischen Verhältnissen führen wird, die
a.) nicht dem entsprechen, was ohne diese künstlich geschaffene Belastung passieren würde
b.) möglicherweise immer unvorhersehbarer werden
c.) und im schlimmsten Fall tatsächlich eine Klimakatastrophe auslösen könnten, unter der wir vielleicht so gerade nicht mehr zu leiden haben, aber unsere Nachkommen dann eben schon.

Also: ich bin da nicht (mehr) unvoreingenommen und ich würde einen Vorwurf, dass ich hier zu voreingenommen wäre, trotzdem nicht akzeptieren.

LG,
Wolfgang