Autor Thema: Bremsproblem beim P2  (Gelesen 6803 mal)

Offline wgaustria

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #15 am: Februar 03, 2010, 15:27:17 »
Detto hier nach knapp 110.000 Kilometern und 5 Jahren.

Diese Eigenheit der Prius-Bremse ist mir auch bekannt. Tritt nur beim rekuperativen Bremsen und bei den beschriebenen Situationen auf (Schlagloch, Rillen, glatte Straßen, ...). Bei solchen Situationen wird nämlich schlagartig nicht mehr rekuperiert sondern umgeschaltet auf die mechanische Bremse. Dieses Umschalten (Sekundenbruchteile) wird dann wahrscheinlich als Bremsausetzer gefühlt.

Aber - bei einer Notsituation (entsprechender Druck) wird sowieso immer mechanisch gebremst und auch mit Bremsasistent und ABS - auch das spürt man als Priusfahrer.

Ich denke in den beschriebenen Fällen wurde einfach zu zaghaft gebremst und dann kommt noch das "Erschreckungsmoment" dazu.

In den US Foren habe ich sogar gelesen wie man in einem solchen Fall (Schlagloch - keine Rekuperation) noch das Maximum an Energie für die Batterien holt - nämlich sobald man bemerkt, daß man über Schlaglöcher fährt (oder Eis, oder ...) auf B schalten - dann setzt die Rekuperation wieder ein. Es gibt also auch das andere Extrem - diejenigen, die in solchen Situationen noch Zeit haben daran zu denken.

Ich auf jeden Fall kenne meine Prius Bremse sehr genau und wer sich mal in den Handbüchern (bei techdoc.toyota ....) schlau gemacht hat, wird sehen wie extrem das Hybrid-Bremssystem abgesichert ist - ist wohl so ziemlich der größte Eintrag dort.

Gruß
Walter

Offline CorpSpy

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #16 am: Februar 03, 2010, 15:34:31 »
Wie ich ja schon geschrieben habe, habe ich gerade mit dem PIII ein ÖAMTC Winterfahrsicherheitstra ining hinter mir. "Glatter und unebener Untergrund" waren da deutliche Untertreibungen. Ich nehme an, ich hatte an diesem Tag mehr schlechten Untergrund als sonst in einem ganzen Autofahrerleben. Die Bremsen zeigten den ganzen Tag kein eigenartiges Verhalten. Allerdings, wer Fahrdynamikprogramme nicht kennt, könnte von den eigenartigen Geräuschen an den verschiedenen Ecken des Fahrzeugs und den stabilisierenden Eingriffen durchaus verunsichert werden. Dass das ABS manchmal aufmacht wenn die Haftung verloren geht, ist mir seit vielen Jahren vertraut. Am Anfang (BMW) hat es mich da auch ordentlich geschreckt.

Nach steilen Passfahrten, glitschigen Geleisen, Schnee- und Eisflächen sowie Autobahnfahrten im Schneegestöber mit Spurrillen und Schneematsch kann ich über kein Verhalten berichten, das ich nicht schon von anderen Autos kannte.

Ganz im Gegenteil, beim Fahrsicherheitstraining hat mich der Prius schwer beeindruckt. Ich dachte nicht, dass solche Bremswirkung und Spurstabilität bei diesem Untergrund überhaupt möglich ist.

Ich halte das für ein Wahrnehmungsproblem. Auch trauen sich die meisten Leute nicht bei Problemen richtig auf die Bremse zu latschen. Wahrscheinlich denken sie, dass sie was kaputt machen.

Schöne Grüße,
Rainer

PS: Wir fuhren letzte Woche mit unserem Firmen PII bei katastrophalen Straßenverhältnissen von Salzburg nach Wien. Wien in den letzten 4,5 Jahren auch hier kein Problem.
P2: P3:

Offline Thomas

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #17 am: Februar 03, 2010, 15:55:35 »
Habe bei meinem 3er keine Bremsprobleme, außer, dass kurz nach dem Start, wenn das System kalt ist, manchmal ein gefühlvolles Bremsen im Rückwärtsgang unmöglich ist - die Bremsen blockieren auch bei ganz schwachem Betätigen des Pedals.Unangenehm.
Mit freundlichem Gruß, Thomas.

(Schnitt mit P2 seit Mai 06 5,15 l/100km, mit P3 ab Juli 09  4,5 l)

Offline punahilkka

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #18 am: Februar 03, 2010, 19:54:34 »
Ich habe meinen P2 jetzt seit einem Jahr. Das einzige in Richtung "Bremsproblem" oder "rutschiger Untergrund" was mir aufgefallen ist, steht eigentlich auch in der Bedienungsanleitung. Wenn man z.B. über Eisenbahnschienen fährt, oder eine leichte Bordsteinkante, und das ganze nicht zu langsam, dann blinkt vorne im Cockpit ein Licht auf und es piepst. Ich habe da kurzfristig das Gefühl, der P2 verliert den Bodenkontakt, greift nicht mehr richtig. Da ich dabei aber nicht bremse, hat das nichts mit "Bremsproblemen" zu tun.

Ich kenne das nur bei der einen Kurve in Linz, wenn man von Puchenau nach Linz hineinfährt und in der Kurve die Mühlkreisbahn-Schienen kreuzt. Wenn man da zügig unterwegs ist und die Straße/Schienen sind nass, dann kommt mein P2 ins Hüpfen, es piepst und ich habe eben für einen Moment das Gefühl, die Bodenhaftung zu verlieren. Linzer Prius Fahrer können das ja dort mal ausprobieren :)
Geht auch in der Nähe der VÖEST-Brücke, wo die Donaulände ebenfalls wieder die Mühlkreisbahn-Schienen kreuzt (vorm ARBÖ, also auf der Südseite der Donau). Da fährt man geradeaus drüber, über die Schienen.
Oder auf der Nibelungenbrücke, wenn man von Urfahr nach Südenfährt und links abbiegt, über die Straßenbahnschienen (Richtung Lentos Museum). Wenn es da nass ist, und man zügig über die Schienen fährt, in der Kurve... mir ist das jedenfalls schon mal passiert.

Aber sonst, Bremsprobleme hab ich noch nie gehabt. Im Gegenteil.
« Letzte Änderung: Februar 06, 2010, 13:18:02 von punahilkka »

Offline CHL

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #19 am: Februar 03, 2010, 21:15:03 »
Kleines Rechenspiel:

Ein durchschnittlicher PKW hat eine Bremsansprechzeit von etwa 100ms (lt. div. Infos aus dem Netz - ich nehm das einfach mal als glaubwürdig an).

Der Prius eher weniger, da er das Bremssystem laufend unter Druck hält - aber bleiben wir bei den bösen 100ms. Ich schätze den Prius auf 20-50ms.

Und man kommt mit frechen 50km/h schön flott an die Kreuzung und bremst sanft ab da man ja vorausschauend fährt und langsam anhalten wills (sonst würde ja gleich die mechanische Bremse wirken und der Effekt nicht zustande kommen):

s = v*t  = 50km/h * 100ms = 13,89m/s * 0,1s = 1,4m .... hmmm.....

wahrscheinlich sprechen wir im Fall des Prius von der Hälfte - eher so um die 70cm - also weit weg von "gefährlich" :-)
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Offline MartinS

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #20 am: Februar 03, 2010, 22:05:24 »
Meine Eindrücke zum Bremsen mit dem P3:

Ich kann viele Beobachtungen der Vorposter nachvollziehen und habe sie ähnlich erlebt:

1) Man bremst oft relativ zart, um nur ja keine Energie mit den mechanischen Bremsen zu verschwenden. Als der Abstand zum Vordermann dann doch einmal etwas knapper wurde, trat ich abrupt stärker auf das Bremspedal, worauf (vermutlich) der Bremsassistent noch ein Schäufelchen zulegte. Das Problem liegt hier aber klar bei mir als Fahrer (weil ich zu lange nur Rekuperieren wollte).

2) (Genau) einmal hatte ich das Gefühl, dass die gesamte Bremskraft nachlässt, als die rechten Räder von normaler Fahrbahn auf eisigen Untergrund kamen. Auch wenn das Gefühl ein unangenehmes ist, denke ich doch, dass das ABS so reagieren muss, damit das Auto bei derart ungleichen Fahrbahnverhältnissen nicht ins Schleudern kommt.

3) Eine weitere Seltsamkeit, die ich bisher noch nirgends beschrieben gesehen habe, ist mir auch nur genau einmal untergekommen: Beim Warten an einer Kreuzung ist das Bremspedal immer tiefer eingesunken (bis zum Anschlag). Einmal loslassen und gleich wieder drauftreten hat den Fehler behoben und er ist nie wieder aufgtreten.  ???

4) Das kräftige Bremsen beim Rückwärtsfahren im Kalten Zustand ist bei meinem P3 noch nie aufgetreten (und ich muss beim Losfahren rückwärts aus dem Carport).

Soweit die Eindrücke eines P3-Fahrers, der keinen P1/P2 gefahren hat.

Gruß
Martin

Offline CorpSpy

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #21 am: Februar 04, 2010, 09:52:38 »
@MartinS: Das mit dem eingesunkenen Pedal kenne ich nicht. Da hat wohl der Hydrauliksimulator gesponnen? Beim Rückwährsfahren in kaltem Zustand habe ich auch keinen massiveren Bremseinsatz. Nachdem ich das jeden Morgen mache, wäre mir das aufgefallen.

Ach ja, bei vielen neuen Autos pulsiert ja das Bremspedal beim Einsetzen des ABS nicht mehr. Das könnte Leute auch glauben machen, dass die Bremse spinnt. Beim Prius hört man es meistens (aber nicht immer!) noch, bei einem schallgedämmten Lexus (oder BMW, Mercedes) mit entkoppeltem Fahrwerk hörst du gar nichts mehr. Du glaubst nur das Auto bremst nicht richtig. Ich kenn da einen Fall. Der hat sein Auto bei Glatteis gegen die Parkplatzmauer gesetzt. Weil er von den Bremsen nichts hörte, dachte er sie hätten versagt. War in Wirklichkeit Glatteis und er war zu schnell.

Schöne Grüße,
Rainer
P2: P3:

Offline CorpSpy

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #22 am: Februar 04, 2010, 15:16:33 »
Obwohl ich nie ein Problem hatte, hat Toyota jetzt zugegeben, dass doch etwas dran ist. Toyotas Erklärung deckt sich genau mit der Theorie, die hier im Forum gepostet wurde. Interessant ist, dass das "Problem" bekannt war und die neuen Modelle ab Januar einen Fix haben.

http://www.autoblog.com/2010/02/04/toyota-prius-brake-problem-was-known/

Schöne Grüße,
Rainer
P2: P3:

Offline T

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #23 am: Februar 04, 2010, 15:21:15 »
Wird dann der "Fix" auch bei allen bereits ausgelieferten p3 durchgeführt oder ist das nicht wirklich nötig?
« Letzte Änderung: Februar 04, 2010, 15:43:23 von Tom »
P3: 5-6 Liter /100km

Offline e-motion

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Re:Bremsproblem beim P3
« Antwort #24 am: Februar 04, 2010, 19:52:48 »
Klar ist das nötig, denn die gut 20m "Schlittenfahrt" mit 20-25 km/h und 8 % Gefälle stehen für mich
nun in einem anderen Licht.

Ich bremste natürlich erst mal sehr zart, als die Schlitterei aber losging ballerte ich auf's Pedal,
was nichts änderte. Adrenalin! Erst in der Kurve rappelte das ABS los und sorgte für problemsloses
Lenken. Ich schob's jedenfalls auf unterschiedliche Glättegrade  und sah mich nicht genötigt, mein
anderes Auto rauszuholen und es zu verifizieren. Dabei war es quasi vor meiner Haustür.
Hätt ich's doch getan, dann wüsste ich nun wirklich bescheid!

So weit war ich nämlich schon mal.
Als mein P2 mich am Hausberg vor Scham wütend werden ließ, weil er den Rückverkehr zum Stehen
brachte und zu meiner Schande - Taunus-Ehre - :) auch noch ein Hecktriebler vor mir die Steigung
schaffte, holte ich sofort den Scénic zum Vergleich. Ich war richtig sauer auf die Karre. Den Prius.
Der Scénic fuhr dort hoch wie nix. Da kauft man einen Frontriebler, hat neue Conti-WR drauf und
wird immer langsamer, verhungert förmlich am Berg.
Nun, seit dem direkten Vergleich weiß ich um das schlechte ASR des P2, wenn es bei Glätte
mal richtig bergauf geht. Bei den Bremsen meines P3 bleibe ich nun verunsichert.

Gruß
Holger
« Letzte Änderung: Februar 04, 2010, 20:03:09 von e-motion »

GTi Turbo: 66 PS / 100g CO2 - Avantime: 78 PS / 100g CO2 - Prius: 104 PS / 100g CO2

Offline Claro01

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #25 am: Februar 04, 2010, 23:30:05 »
Es wurde schon davon geschrieben: Toyota bestätigte (gestern spätabends im TV gesehen), dass das "Bremsproblem" dadurch ganz leicht zu umgehen ist, indem man - so man bremst - stark bremst, wie wenn es einen Aufprall zu verhindern gäbe.

Ein Oldie wie ich darf ja ruhig mal sagen, dass "früher alles ganz anders war" ... besser? Denke ich nicht - oder doch? Insofern vll., dass die Person, die hinter dem Lenkrad sass, wissen musste, wie sie sich zu verhalten hatte. Ohne ABS, ohne Bremskraftverstärker, ohne Servolenkung, ohne Anti-Schleudersystem, ohne Drehzahlbegrenzer, ohne ohne ohne ... und die Welt drehte sich wie jetzt auch und die Autos fuhren ...

Viele Jahre wurde in "das Auto" immer mehr Komfort plus Technik reingesteckt (wir bezahlen es ja ohnehin gerne!) und auch in Sachen "Sicherheit" wurde viel investiert. Nunmehr nimmt uns die Technik einen doch nicht geringen Teil unserer Eigenverantwortung (scheinbar!) ab und ermöglichen uns ein (scheinbar!) unbekümmertes Fahren. Mit Nebeneffekten wie man sieht! Elchtest & Co lassen grüßen!!!
--------
Was mich am Bremssystem des P-2 "stört" ist, dass ich das vormals so gerne praktizierte gefühlvolle Zurollen zur roten Ampel mit dem ganz zuletzt anschließenden sanften Bremsen (um die letzten 2kmh zu vernichten) nun nicht mehr so "reibungslos" ausleben kann. Um ein letztes doch etwas kraftvolleres Bremsen komme ich nicht umhin, auch wenn ich noch so lange als "Straßenbahn" rekuperiere ...
Und, dass ich beim Bergabfahren (z.B. von Gumpoldskirchen über die Weinstraße kommend nach Mödling in der 40er-Zone runterrollend oder auch in der Grünbergstraße in Richtung Winckelmannstraße fahrend) weder in D (weil zu schnell werdend) noch in B (weil zu stark verzögernd) "befriedigt" fahren kann. Beim Schaltgetriebe entsprechend zurückschalten und schon war es das. Und ja nicht unnötig bremsen war früher die Devise! Und nun stehe ich halt auch an den seltsamsten Stellen auf der Bremse ... die ja eigentlich nicht in altgewohnter Art bremst ... oder, wie das bei den Amis der Fall zu sein scheint, fallweise überhaupt nicht bremst ...

Bei Problemen mit Hunden sagt man ja völlig zurecht, dass meistens das Problem am anderen Ende der Leine ist ... beim Auto scheint es offenbar ähnlich zu sein!
Es grüßt ein - natürlich völlig objektiver - PriUser!




Offline Claro01

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Re:Bremsproblem beim P3
« Antwort #26 am: Februar 04, 2010, 23:49:21 »
Als mein P2 mich am Hausberg vor Scham wütend werden ließ, weil er den Rückverkehr zum Stehen
brachte und zu meiner Schande - Taunus-Ehre - :) auch noch ein Hecktriebler vor mir die Steigung
schaffte, holte ich sofort den Scénic zum Vergleich. Ich war richtig sauer auf die Karre. Den Prius.
Der Scénic fuhr dort hoch wie nix. Da kauft man einen Frontriebler, hat neue Conti-WR drauf und
wird immer langsamer, verhungert förmlich am Berg.
Nun, seit dem direkten Vergleich weiß ich um das schlechte ASR des P2, wenn es bei Glätte
mal richtig bergauf geht. Bei den Bremsen meines P3 bleibe ich nun verunsichert.

Gruß
Holger
Erstens Gratulation zum 3er! Hätte ich zwar auch gerne, aber unser Finanzminister (meine LF) ist dagegen ...

Zweitens Fronttriebler vs. Hecktriebler: Was ist besser? Den Berg hinauf schieben oder ziehen. Und das ist nicht nur eine Frage der Antriebsversion sondern natürlich auch der Lastverteilung. Und meinem Wissen nach hat es lediglich Cermedes geschafft, dass man - zumindest war das mal so - im Winter zwei Waschbetonplatten in den Kofferraum legen musste, um den "Berg" (in Wien/Ober-St.Veit z.B.) raufkraxeln zu können. Der VW-Passat-2 (der mit den angebauten Neblern) legte eine ähnliche bergsteigerische "Fähigkeit" an den Tag: Auf einer geringen Steigung und Schneefahrbahn musste mein Cousin sich "am Bug" platzieren, um diese Klippe zu umschiffen. Der Passat-1 hatte dieses Problem nicht ... und danach bin ich nie wieder einen Passat gefahren sondern vielmehr auf einen Citroen BX16-Break umgestiegen und habe innerhalb der ersten 1000 km einen halben Tag lang auf einem Campingplatz nahe Venedig Schrauben nachgezogen und Klappergeräusche behoben ...

Autos sind eben das, was sie nun mal sind: Von Technikern entworfen/konstruiert, von ausgebildeten Fachleuten gebaut und gewartet und von absoluten Laien (?) gefahren ...  ;D

Es grüßt ein - natürlich völlig objektiver - PriUser!




Offline MartinS

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #27 am: Februar 05, 2010, 10:09:01 »
@e-motion: Dieses von dir beschriebene Szenario scheint genau das gefährlichste zu sein, das der P3 suboptimal meistert. Ich bin froh, dass bei meiner Fahrt auf ähnlichen Terrain vor zwei Tagen alles problemlos geklappt hat.

Bei rutschiger Bergabfahrt bremst man (sinnvollerweise) recht vorsichtig. Wenn genau dann die elektrische Bremse ein Rad blockiert scheint das ABS nicht - oder viel zu spät - einzugreifen. Ich glaube auch, dass die Steuerung hier nachgebessert werden muss. Nur hoffe ich, dass es dann immer noch möglich bleibt, rein elektrisch zu bremsen.

Martin

Offline ThomasBernhard

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Ich fahre nun seit über dreieinhalb Jahren Prius und habe knapp 70.000 km abgespult.
Während dieser ganzen Zeit habe ich weder ein "Bremsproblem" feststellen
können, noch habe ich mich in irgendeiner Situation unsicher oder gar
"gefährdet" gefühlt. Und ich bin wirklich bei jedem "Wind und Wetter"
unterwegs.

Das Ganz sieht mir eher nach einer Rufmord-Kampagne großer amerikanischer
Automobilproduzenten aus, mit Unterstützung der amerikanischen Regierung.
Man braucht oft nur die Frage zu stellen "wem nutzt das?" um die Urheber
einzugrenzen. Was war die Folge der weltweit gemeldeten "Toyota-Probleme"?
General Motors ist wieder die Nummer 1, FORD wieder die Nummer 2 in USA.

Uff, gerade nochmal geschafft, nachdem Toyota mit erstklassiger Qualität und seiner
von anderen kaum aufholbaren Erfahrung im Bereich Hybridfahrzeuge dabei war, im Zuge
der allgemeinen C02-Hysterie allen anderen Fahrzeugherstellern das Wasser abzugraben.

Auch wenn man sich die "Probleme" mit den "klemmenden Gaspedalen" der anderen
Toyotamodelle mal näher betrachtet, riecht das verdächtig nach dem gleichen Schwindel
wie bei der "Schweinegrippe" oder der "Klimakatastrophe".

Lasst euch nicht verkohlen!

Thomas
« Letzte Änderung: Februar 06, 2010, 09:01:55 von ThomasBernhard »

Offline GSS

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Re:Bremsproblem beim P2
« Antwort #29 am: Februar 06, 2010, 11:57:06 »
Tja, die wirklichen "Machenschaften" der Weltwirtschaft werden wir in tiefster Ebene wohl nicht so schnell richtig erfahren.
Dass hier aber getrickst wird, entgeht wohl niemandem mehr - und Verbesserungen während der Produktion hat es schon immer gegeben. Liegt im Vergleich der Computerbranche (Softwarebugs) als Fehlerfall gar nicht erwähnenswert.
Geht mir ehrlich gesagt am A... vorbei !

LG, Karl
Comfort/Navi/IPA/SG 3.17
Einen Prius "auszureizen" bedeutet ständig die Vernunft sicher im Griff zu haben.

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