Autor Thema: Bergfahrten - optimale Batterienutzung  (Gelesen 1638 mal)

Offline healthup

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Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« am: Juni 27, 2006, 22:46:47 »
in Tirol habe ich häufig Bergfahrten mit mehr als 300 Höhenmetern Unterschied - da ist selbst bei leerer Batterie am Pass manchmal bei der halben Abfahrt der Speicher wieder voll, der E- Motor wird laut (geht der weitere Strom in einen Heizwiderstand? schadet das der Batterie?).

JEdenfalls nütze ich die Bremsenergie maximal, indem ich eine halbvolle Batterie am Pass noch bis auf 3 Balken entlade - die letzten Meter bergauf, Parkmanöver etc.  Dann kann ich zur Abfahrt elektrisch losrollen und den start des Benziners manchmal bis zu 10 Mintuen hinauszögern, wenn es lange bergab geht. Achtung: keine Wärme anfordern, sonst startet sich dafür der Benziner!

Spannend werden die Ergebnisse der Kalifornier und von www.plugin-hybrid.com - wenn so eine Batterie auf den Markt kommt, kann die Bergfahrt noch so lange sein! Übrigens wird ja Stromspeicherung immer wichtiger - 100.000e Hybrid könnten Nachtstrom speichern, und bei intelligenter Steuerung sogar tagsüber Stromausfälle durch Einspeisung verhindern helfen (die ausgefallene kWh kostet im Schnitt 8 €!).

Offline Thomas

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Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« Antwort #1 am: Juni 28, 2006, 08:03:30 »
Ich sehe schon, du wirst unser Bergspezialist !
LG.,Thomas.
Mit freundlichem Gruß, Thomas.

(Schnitt mit P2 seit Mai 06 5,15 l/100km, mit P3 ab Juli 09  4,5 l)

Offline wgaustria

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Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« Antwort #2 am: Juni 28, 2006, 08:40:03 »
Das Problem liegt ja beim Bergabfahren auch das die Kapazität der Batterie für die meisten Bergabfahrten zu klein ist. Recht bald ist die Batterie so voll, daß der Benziner laut wird und den überschüssigen Strom ausbluten muß. Im Tal angekommen ist die Batterie proppevoll, und wer denkt jetzt geht es elektrisch weiter, der irrt :!:  Der Ladevorgang ist sehr anstrengend für das Batterieleben, sie wird heiß und verweigert den EV-Betrieb, manchmal auch für mehrere Stunden. Der Motor springt dann, auch im Stand, unmotiviert an und versucht die Energie loszuwerden. Erst bei einer längeren Beschleunigungsfahrt im Talboden kommt man wieder auf Normal (6 Balken). Der EV Modus kann aber stundenlang gesperrt sein - wegen der Belastung.

Dies ist mir auf einer Abfahrt vom Wurzenpass auf die slowenische Seite nach Krajnska Gora passiert. Ein weiterer Tip um bei Bergabfahrten Energie loszuwerden ist die Klima "ordentlich" zu benutzen - gerade jetzt im heißen Sommer.

Das mit den langen elektrischen Fahrten nach Erreichen der Passhöhe kann ich auch vom Loiblpass bestätigten. Der fällt nämlich Richtung Slowenien kontiuierlich (nicht so steil) aber ca. 15 km ins Tal hinab - für dieses Teilstück brauche ich meistens keinen Tropfen Benzin, wenn man sich auch mal mit 90 statt 100 zufriedengibt.

Gruß
Walter

Offline Thomas

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Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« Antwort #3 am: Juni 28, 2006, 22:32:15 »
Walter, ist es da nicht günstig,gleich den B-Modus zu aktivieren, um eine Überladung der Batterie hinauszuzögern, bzw ganz zu verhindern?
LG.,Thomas.
Mit freundlichem Gruß, Thomas.

(Schnitt mit P2 seit Mai 06 5,15 l/100km, mit P3 ab Juli 09  4,5 l)

Offline Thomas

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Re: Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« Antwort #4 am: Juni 28, 2006, 22:36:09 »
Healthup schrieb:Spannend werden die Ergebnisse der Kalifornier und von www.plugin-hybrid.com - wenn so eine Batterie auf den Markt kommt, kann die Bergfahrt noch so lange sein! Übrigens wird ja Stromspeicherung immer wichtiger - 100.000e Hybrid könnten Nachtstrom speichern, und bei intelligenter Steuerung sogar tagsüber Stromausfälle durch Einspeisung verhindern helfen (die ausgefallene kWh kostet im Schnitt 8 €!).[/quote]

So eine Batterie hätte ich gerne...(Obwohl dann die Winterbergaufeigenschaft en sicher schlecht wären!Was wird die Zusatbatterie wiegen, 50 Kg?
LG.,Thomas
Mit freundlichem Gruß, Thomas.

(Schnitt mit P2 seit Mai 06 5,15 l/100km, mit P3 ab Juli 09  4,5 l)

Offline wgaustria

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Bergfahrten - optimale Batterienutzung
« Antwort #5 am: Juni 29, 2006, 10:48:29 »
Zitat von: "Thomas"
Walter, ist es da nicht günstig,gleich den B-Modus zu aktivieren, um eine Überladung der Batterie hinauszuzögern, bzw ganz zu verhindern?
LG.,Thomas.


Ja, B-Modus sowieso - aber manche Gefälle sind entweder so steil, lang oder so schnell zu befahren (Bspl: Weinebene nach Deutschlandsberg runter, ca. 1.200 Höhenmeter), daß die Batterie nach kurzer Zeit übervoll wird. Die voll dazugeschaltene Klima hilft halt noch was dazu um den Strom irgendwie sinnvoll zu verwerten.

Als wir uns in Graz zum Priustreffen versammelten fuhr ich diese Strecke und nach ein paar Kilometern Bergabfahrt hatte ich die Batterie voll, trotz B und aller möglichen Tricks. Kann man nichts dagegen machen.

Gruß
Walter